Weitere Beobachtungspunkte

Und auch das ist spannend!

Die weiteren Beobachtungspunkte sind in der Regel nicht zu allen Jahreszeiten gleichermaßen interessant, sondern nur in bestimmten Monaten. Deshalb lohnt sich das Vorbeischauen vor Ort schon, nur sollten Sie die nachfolgenden Hinweise beachten.

Viel Spaß!

Auf der Karte

  • B – Bester Beobachtungspunkt
    Immer sehr zu empfehlen.
  • b – Weiterer Beobachtungspunkt
    Nett, wenn Sie mal etwas anderes sehen möchten. :-)
  • i – Informationstafel zum Gebiet und besonderen Themen
    Hier erfahren Sie Wissenswertes und immer auch, was erlaubt ist.

Dem Weißstorch ins Nest geschaut

Weißstorchnest Salzderhelden // Stefan Michael Minta

Westlich des Sperrwerkes in Salzderhelden gibt es ein Weißstorchennest im Vorfeld des Dammes.

Um dort hinzukommen, parken Sie am besten westlich des Sperrwerkes und laufen dann auf dem Damm Richtung Westen nach Immensen. Nach wenigen hundert Metern sehen Sie im Polder, rund 75 Meter vom Damm entfernt, den alten Mast mit dem Storchennest stehen.

Von hier können Sie fast auf Augenhöhe in das Nest schauen und im Frühjahr auch die Jungstörche entdecken und beim Füttern zu schauen. Doch sogar wenn keine Jungen da sind, halten sich die erwachsenen Tiere besonders gegen Abend gerne am Nest oder seiner Umgebung auf.

Hinweis

Bitte verlassen Sie den Dammweg nicht. Das Betreten des Polders I ist grundsätzlich überall verboten. Detaillierte Information finden Sie hier.

Vernünftige Menschen beachten diese Bitten. Für alle anderen sind es rechtswirksame Verbote, deren Übertretung verfolgt wird.

Zum Frühjahrszug immer wieder ein Höhepunkt

Von Edesheim erreichen Sie den Polder IV. Wenn Sie mit dem Auto kommen, biegen Sie an der Aalkate von der Bundesstraße 3 nach Westen ab und parken dann am besten unter der ICE-Brücke westlich des Ortes. Von hier erreichen Sie per Fuß nach einigen Hundert Meter den Damm .

Aktuelle Beobachtungen

Vom Damm aus haben Sie einen guten Überblick über den südlichen Teil des Polders IV. Hier gibt es überwiegend Grünland und vor allem im Frühjahr oft auch ausgedehnte Flachwasserbereiche. Zur Zugzeit können Sie in dieser Gegend regelmäßig Kiebitze, Bekassinen, Goldregenpfeifer und immer wieder auch Feldlerchen in zum Teil stattlichen Anzahlen antreffen. Gänse, Kraniche und Störche dann hier ebenfalls immer mal wieder auftauchen. Sogar im Spätherbst und Winter lohnt sich ein Besuch. Dann können Raubwürger und immer wieder auch äsende Gänse (Tundra-Saatgans, Blässgans, Graugans, etc.) in teilweise stattlicher Anzahl beobachtet werden. Im Sommer ist der Polder Revier für Neuntöter, Braunkehlchen und vier Spechtarten (Schwarz-, Grün-, Klein- und Buntspecht). Darüber hinaus schauen regelmäßig Rot- und Schwarzmilan vorbei.

Der südliche Teil des Polders mit Grünland // Stefan Munzinger

Kleiner Kiessee und Vernässungstelle

Direkt an der Landestraße 576 liegt östlich der Kleine Kiessee. Hier lassen sich besonders im Winter, solange er nicht zugefroren ist, immer wieder interessante Beobachtungen machen. Sehr oft halten sich Zwergsäger und zahlreiche Schellenten bevorzugt dort auf. Haubentaucher, Reiherenten und Blässhühner sind ebenfalls regelmäßig zu beobachten. Die sogenannte Spanische Beobachtungswand bietet einen guten Einblick.

Aktuelle Beobachtungen

Auf der anderen Straßenseite liegt die "Vernässungstelle". Hier sind von Herbst bis Frühjahr regelmäßig größere Trupps von Gänsen (vor allem Grau- und Nilgans) zu beobachten. In den letzten Jahren hat sich zudem eine gewisse "Schwäne-Tradition" aufgebaut, sodass oftmals zahlreich Höcker- und Singschwäne zu beobachten sind. Regelmäßig halten sich hier zudem Silberreiher auf.

Aktuelle Beobachtungen

Blick durch eine der Beobachtungsöffnungen in der beobachtungswand // Stefan Munzinger

Der Northeimer Freizeitsee

Südlich der Autobahn A7 liegt, außerhalb der Schutzgebiete, der Northeimer Freizeitsee. Sie reichen ihn von Northeim kommend von der B3 über die L576. Parken können Sie an den Seeterrassen.

Aktuelle Beobachtungen

Von hier aus können Sie im Westen einen Weg am See entlang laufen. Auf den großen Wasserflächen zeigen sich im Herbst, Winter und Frühjahr immer wieder Meeresenten (Samt- und Trauerenten). Auch Seetaucher und Möwen schauen regelmäßig vorbei. In der angrenzenden Rhume- und Leineaue singen fast jährlich Schlagschwirle und immer mehrere Nachtigallen. Beutelmeisen sind hier ebenfalls immer wieder zu hören, manchmal sieht man auch ihre auffälligen und trotzdem schwer zu findenden Nester.

Im hinteren Bereich, wo noch kräftig Kies abgebaut wird, brüten zumeist Uferschwalben in den Steilwänden und auf den Kiesflächen sind von Zeit zu Zeit Flussregenpfeifer unterwegs.

Aktuelle Beobachtungen

Aber: Wenn Freizeitbetrieb herrscht, Segelboote und Angler auf dem See sind, ist zumeist nicht wirklich viel Interessantes zu entdecken.

Blick auf den Bootsclub und die Anleger // Stefan Munzinger